Weihnachten steht fast vor der Tür und ich habe noch immer nicht mit dem Bloggen begonnen.
Ich fange daher mal ganz einfach mit meiner letzten Kreation an und zeige dabei auch gleich, wie man fast alles was man zum Kochen braucht im Internet kaufen kann.
Aktuell sind bei mir Gerichte aus dem Wok total in, eigentlich sogar weniger wegen der gesunden Art zu kopchen, sondenr eher weil ich es einfach praktisch finde nur einen Topf zu benutzen und der Wok dafür echt geeignet ist.
Ok, was wir brauchen ist also ein Wok.
Das Angebot ist exemplarisch zu verstehen, meinen habe ich Onlien nicht gefunden, wobei der auch brauchbar aussieht und für den Einstieg sicherlich reicht.
Aber spart nicht unbedingt beim Kauf eines Woks, eine gute Wärmeverteilung ist sehr wichtig und spart mittelfristig auch Energie beim Kochen, sprich man holt Anfangs mehr investierte Euros sicher wieder rein.
Ich arbeite eigentlich nicht nach Rezept, ihr müsst also zu Ende lesen und euch raus schreiben, was ihr davon verwenden wollt, ich kann nur sagen es schmeckt.
Ok, denn mal los, diesmal verzichte ich noch auf total thailändisch scharf:
Damit das ganze einen gesunden Charakter bekommt, muss Gemüse rein, also schnappt man sich frische kleingehackte Zwiebeln (z.B. 2 mittelgroße), Möhren in Scheiben oder halbierte scheiben (so 3-4 dürfen es schon sein), 1 oder 2 klein geschnittene Paprika und fein geschnittene Zuchini (1 richtig große oder 2 mittelgroße).
Das alles kommt in den Wok und sollte den Boden sehr gut bedecken (eher eine gute Schicht). Ich höre oftmals, dass man im Wok ja eher dünstet / dampft und ohne Öl kocht – schnick schnack, gerade der Anfänger der den Wok auf den Herd unter die Abzugshaube stellt und noch mit Gemüse (z.B. Pepperoni erzeugen wirklich viel Qualm und Geruch) experementiert, sollte etwas Öl verwenden, wenn er keinen Flächenbrand auslösen will.
Sehr lecke rund passend finde ich z.B. Erdnussöl.
Das Gemüse wird sauber angebraten, gerne mit leichten schwarzen Verbrenungen. Wer mag kann natürlich auch noch mehr dazu werfen, z.B. Erbsen verwende ich noch sehr oft.
Wenn das Gemüse „fertig“ kommt alles auf einen Teller oder eine Schüssel, besonderes warm halten ist nicht notwendig.
In den gleichen Wok werfen wir dann in Strefen geschnittenes Putenfleisch oder Hähnchenbrust, ein halbes Kilo darf es schon sein, wir wollen es ja später auch noch finden. Das Fleisch wird ebenfalls mit ein wenig (Erdnuss)Öl angebraten. Ganz wichtig, wenn nehmen Sie bitte nur hochwertiges Öl, nicht das billige Sonnenblumenöl aus dem Supermarkt, denn hier schmecken Sie den Unterschied ggf. sofort.
Das Fleisch direkt beim anbraten würzen, Pfeffer, Salz, Paprikapulver scharf oder süß, ein wenig Curry, ein wenig Knoblauchpulver, ach hier kann man eigentlich zugeben, was und wieviel man gerne mag.
Wer es gerne etwas schärfer mag, gibt 1-2 gute Teelöfel Sambal Oelek dazu, Vielkocher sollten sich gleich größere Gläser holen. Wer nur selten scharf kocht, kommt mit kleineren Gläsern aus, da man sie ja nicht unendlich offen lagern kann.
Wichtig ist, dass man das Geflügelfleich nur ganz kurz anbrät, eben so, dass es rundrum leicht Farbe bekommen hat.
Parallel wirft man ein paar typische Wok Nudeln (vorgekocht) in einen Topf mit Wasser und lässt sie einmal aufkochen und ein paar Minuten ziehen und dann gut abtropfen.
Ist das Fleisch so weit, gibt man es zum Gemüse in die Schüssel in Wartestellung.
Wieder im gleichen Wok und ggf. wieder ein wenig (!!) Öl brät man dann die leicht vorgekochten Nudeln an.
Auch hier sollten die Nudeln ganz leicht an einigen Stellen anbrennen, nur aufpassen, dass es nicht zu viel wird.
Ich gebe beim Anraten der Nudeln gerne etwas dunkle Sojasauce und Austernsauce (wirklich lecker) dazu, denn das gibt dem ganzen so einen schönen asiatischen Pusch.
Wenn die Nudeln leicht angebraten sind, kommt dann auch das gemüse und das Fleisch wieder in den Wok und während man alles gut durchmischt fügt man eine Dose Kokosmilch (~ 400ml) zu.
Zusammen kocht man den Wok dann noch einmal auf und lässt je nach Vorliebe die Flüssigkeit mehr oder weniger verdampfen.
Heiss mit ausreichend Wasser und für den Stäbcheneffekt mit Grissini serviert immer wieder lecker und sehr schnell (30 Minuten ?) und variabl zubereitet.